Gruppenfoto Teilnehmende Konferenz

Internationale UNESCO-Chair Konferenz in Wuppertal

Linking Education, Transdisciplinarity and International Partnership
Gruppenfoto Teilnehmende Konferenz
Foto: Malte Reiter (Bergische Universität Wuppertal)

Meldung vom:

Erste internationale UNESCO-Chair Konferenz an der Bergischen Universität Wuppertal

Wie können Wissenschaft und Bildung effektiv zu nachhaltiger Entwicklung beitragen? Was sind die Haupthindernisse bei der Umsetzung der von der UN in der Agenda 2030 definierten Sustainable Development Goals (SDGs)? Welche Rolle spielen Kultur und kulturelle Organisationen in den aktuellen gesellschaftlichen Transformationsprozessen? Diese und andere Fragen wurden im Rahmen der ersten internationalen UNESCO-Chair Konferenz "Linking Education, Transdisciplinarity and International Partnership" diskutiert, die vom 2. bis 4. Dezember 2019 an der Bergischen Universität Wuppertal stattfand.

Die von Christine Volkmann (UNESCO-Chair of Entrepreneurship and Intercultural Management) in Zusammenarbeit mit der Deutschen UNESCO-Kommission organisierte und vom Auswärtigen Amt geförderte Konferenz brachte Vertreter*innen deutscher UNESCO-Chairs mit ihren Pendants und weiteren Expert*innen aus Europa, Afrika, Nord- und Mittelamerika und Australien sowie mit Vertreter*innen der UNESCO und des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen (WBGU) zusammen. In verschiedenen Workshops und Best-Practice-Sessions diskutierten die Teilnehmer*innen Wege zur Umsetzung von Strategien nachhaltiger Entwicklung in unterschiedlichen kulturellen, sozialen und regionalen Kontexten und tauschten Erfahrungen zu aktuellen Herausforderungen nachhaltiger Entwicklung im globalen Norden und Süden aus. Benno Werlen nahm an einer Podiumsdiskussion zur internationalen Kooperation und Wissenschaftspolitik teil. Thomas Reuter, Mitglied des Advisory Boards des Jenaer Chairs und Partner auf der Konferenz steuerte einen kritischen Beitrag zu "Sustainable food futures" und dem gegenwärtigen Landwirtschaftssystem bei.

Im Rahmen der Konferenz wurden die Rolle der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BnE) sowie die Bedeutung transdisziplinärer Forschungsansätze besonders hervorgehoben. Insbesondere wurde dabei das neue UNESCO-Programm "Towards Achieving the SDGs" (ESD for 2030) als zentrales Mittel zur engeren Verknüpfung von Forschung und Bildung diskutiert. Bei einem Besuch der "Junior-Uni Wuppertal" konnten die Teilnehmer*innen Einblick in ein erfolgreiches wissenschaftsorientiertes Bildungsprojekt nehmen und diskutierten im Rahmen der Vorstellung lokaler "Real World Lab"-Projekte zur nachhaltigen Stadtentwicklung die Herausforderungen und Chancen transdisziplinärer Forschung. Wie im Abschlussdokument der Konferenz, der Wuppertal Declaration [pdf, 650 kb], schließlich festgehalten wurde, verpflichten sich die UNESCO-Chairs in besonderer Weise zur Kooperation mit außerwissenschaftlichen Akteuren und machen ihre wissenschaftliche Arbeit einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich.

Foto: Malte Reiter (Bergische Universität Wuppertal)
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